Freie Demokraten beantragen Prüfung zur Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft

FDP: Kommunale Wohnungsgesellschaft gründen
Städtische Wohnungen übernehmen, verwalten, sanieren – Neue Wohnungen bauen
die Freien Demokraten beschäftigen sich schon seit langem mit dem Immobilienbestand der Stadt. „Ein gut gepflegter und ordentlich verwalteter Immobilienbestand bedient nicht nur die sozialen Aufgaben der Stadt, sondern ist auch eine beachtenswerte Wertanlage,“ stellt FDP-Ratsmitglied Carsten Schröder fest. Und genau bei der Pflege und Verwaltung dieser Immobilien möchten die Freien Demokraten ansetzen, um den Wohnungsbestand zu verbessern.
„Im leider nicht mehr gültigen Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP war vorgesehen, die städtischen Wohnungen in ein kommunales Wohnungsbauunternehmen zu überführen. Dies bleibt natürlich nach wie vor sinnvoll, weshalb die Freien Demokraten dieses Ansinnen aufgreifen,“ so der Fraktionsvorsitzende Peter Eich. Dabei werde prioritär eine Zusammenarbeit mit einer bestehenden oder einer noch zu gründenden Wohnbaugesellschaft angestrebt, d.h.:
• mit Wohnraum bebaubare städtische Flächen werden eingebracht; dies ist jeweils im Einzelfall zu entscheiden.
• der bei der Gartenstadt-Gesellschaft bzw. der EGB vorhandene Gewinn wird, abzüglich des an die Stadtwerke zurück zu zahlenden Darlehns, in das Unternehmen eingebracht mit der Maßgabe, hierfür Wohnraum in Bingen zu schaffen.
• das Unternehmen soll die Umsetzung von städtebaulichen Maßnahmen in der Stadt und den Stadtteilen unterstützen.

Um diesem aufgeführten Ziel näher zu kommen hat die FDP für die Stadtratssitzung am 30.06.2020 den Antrag gestellt, dass die Stadtverwaltung Kontakt mit der Wohnbaugesellschaft Ingelheim (WBI) und der Stadtverwaltung Ingelheim aufnimmt. Hierbei soll ergebnisoffen ausgelotet werden, ob es eine realistische Möglichkeit der Zusammenarbeit oder der Eingliederung unseres Wohnungsbestandes in die WBI gibt.

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