Auch Freie Demokraten für Fahrrad- und Fußgängerbrücke Bingen - Rüdesheim

„Für die Bundesgartenschau 2029 wäre es ein tolles Infrastrukturprojekt, wenn zwischen Bingen und Rüdesheim eine Fußgänger- und Fahrradbrücke existieren würde“, stellt der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Binger Stadtrat, Peter Eich fest. Die Freien Demokraten in Bingen und in Rüdesheim unterstützten diese Initiative, die von Stefan Schweitzer aus Ingelheim ins Leben gerufen wurde. Schweitzer habe auch eine Online-Petition aufgelegt, mit der die Bürgerinnen und Bürger Druck auf die Politik in Berlin und Mainz machen kann.
Der Link für die Petition lautet:
https://www.openpetition.de/petition/online/rheinbruecke-fuer-fussgaenger-und-radfahrer-bin-rued-gruene-welle
Um das Projekt bis 2029 zu realisieren, sei eine Machbarkeitsstudie sinnvoll, die für ca. 25.000,00 Euro zu haben sei. Auch in Remagen gebe es den Wunsch nach einer solchen Brücke und dort sei man mit der Machbarkeitsstudie schon viel weiter. Es liege somit nahe, diese Studie in ihren Grundzügen auch für Bingen / Rüdesheim zu nutzen. Darüber hinaus gebe es auf Bundesebene ein Förderprogramm zum Ausbau von Radwegen in Höhe von 900 Millionen Euro, insbesondere für Radbrücken.
Dass eine Fußgänger- und Fahrradbrücke keine Konkurrenz für eine Fahrzeug- und Bahn- Rheinquerung darstelle, liege auf der Hand. „Für die Freien Demokraten in Bingen liegt der Focus hauptsächlich im Bereich des Tourismus. Gerade für die Bundesgartenschau sollten die beiden Rheinseiten näher zusammenwachsen,“ ergänzt Ratsmitglied Carsten Schröder.
Der nachhaltige Effekt, der für die ausrichtende Region durch eine Bundesgartenschau gewollt ist, wird durch die gravierende Verbesserung der Infrastruktur vorbildlich erzielt werden.