Aktuelles - Freie Demokraten Bingen am Rhein

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Größter Kongress der ALDE Party

Europäische Liberale bereit für die Europawahl 2019

Ende vergangener Woche hat sich die über tausendköpfige europäische liberale Familie zum jährlichen ALDE-Kongress eingefunden. Das knapp fünfzigseitige Programm ließ keinen Zweifel am hohen Arbeitspensum, das sich die ALDE-Familie mit ihren über 60 Mitgliedsparteien ...
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Schwarz

Heinrich Schwarz: 65 Jahre Freiheitskämpfer

Mit Heinrich Schwarz (dritter von links) freuen sich Daniela Schmitt sowie<br />
(von links) Klaus Horbach, Manuel Höferlin, Carsten Schröder und <br />
Peter Eich<br />
Mit Heinrich Schwarz (dritter von links) freuen sich Daniela Schmitt sowie

(von links) Klaus Horbach, Manuel Höferlin, Carsten Schröder und

Peter Eich

65 Jahre Freiheitskämpfer für Freie Demokraten
Heinrich Schwarz zum Ehrenvorsitzenden der FDP Bingen ernannt
Der langjährige Vorsitzende der Binger Freien Demokraten, Heinrich Schwarz, wurde für seine Verdienste um die Partei nun zum Ehrenvorsitzenden ernannt und für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten im Stadtrat, Peter Eich, nahm die stv. Landesvorsitzende, Staatssekretärin Daniela Schmitt, die Ehrung vor. Sie dankte Herrn Schwarz auch im Namen des Bundesvorsitzenden Christian Lindner und des Landesvorsitzenden Wirtschaftsminister Volker Wissing für sein Engagement, für seine liberale Haltung und sein Beispiel für Toleranz. Er sei eine Persönlichkeit, auf die die Freien Demokraten stolz sein können.
In einem kurzen Statement wies Daniela Schmitt darauf hin, dass man zur Zeit international aber auch national mit vielen komplexen Problemen konfrontiert sei. Ob Brexit, Trump oder Erdogan, überall in der Welt nähmen die nationalistischen Tendenzen zu. Aber auch in Deutschland müsse man besorgt sein wegen der Angriffe auf die Demokratie und der Verrohung des Umgangs miteinander, sei es von rechts oder von links. Die Freien Demokraten stellten hier das Gegengewicht dar. Mit Hilfe sachorientierter Politik wolle man die Probleme im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern lösen.
Zuvor hatte der FDP-Kreisvorsitzende und Bundtagsabgeordnete, Manuel Höferlin, auf die besondere Bedeutung des Tages der Deutschen Einheit hingewiesen. Man müsse vor allem die jüngere Generation immer wieder daran erinnern, dass Deutschland ein geteiltes Land gewesen sei, in dessen östlicher Hälfte es keine Meinungsfreiheit, keine freie Wahlen, und keine Freizügigkeit gegeben habe, wo sehr viele Menschen an der Grenze getötet worden seien, wenn sie versucht haben, den anderen, den freien Teil Deutschlands zu erreichen. Das gesamte heutige Deutschland sei ein freies Land, es lohne sich, die vorhandenen Freiheiten zu verteidigen. Dabei hätten die Freien Demokraten eine besondere Verantwortung. Man müsse sich für demokratische Werte einsetzen, die jedwede Form von Gewalt ablehnen. Rechtsstaatlichkeit und Toleranz seien die wesentlichen Voraussetzungen für das friedliche, einvernehmliche und zukunftsorientierte Zusammenleben der Menschen.
In seinen Dankesworten für die Ehrung betonte Heinrich Schwarz, er sei durch sein Elternhaus aber auch durch persönliche Erfahrungen während des Dritten Reiches dazu bewegt worden, den Freien Demokraten beizutreten. Die demokratischen Freiheiten müssten stets aufs Neue erkämpft und immer wieder verteidigt werden und das habe er, soweit er dazu beitragen konnte, gern getan. „Ich würde niemals aus der FDP austreten und ich hoffe, die Handschrift der Liberalen wird die Zukunft Deutschlands weiterhin positiv prägen.“
FDP-Stadtverbandsvorsitzender Carsten Schröder dankte im Namen des Stadtverbandes Frau Schmitt und Herrn Höferlin, vor allem aber Herrn Schwarz für seine langjährige Treue. Er erinnerte an die bevorstehenden Kommunalwahlen und bat die zahlreichen Anwesenden, sich für die liberale Sache einzusetzen.